Daniel Müller, Chief Account Lead

„Ich würde mir wünschen, dass Technologie noch stärker gesellschaftliche Probleme adressiert.“

Anwendungsentwicklung • Airline

Daniel Müller im Gespräch

Was hat dich ursprünglich in die IT/Softwareentwicklung geführt?

Meine ersten Berührungspunkte hatte ich mit 14 oder 15, als ich kleine HTML-Homepages gebaut habe. Kurz darauf folgten erste Programme in C und C++, gemeinsam mit einem Freund. Über dessen Vater lernte ich C# kennen – das hat mich sofort gepackt. Ein Nebenjob in einer lokalen Software-Schmiede hat dann endgültig den Weg in die IT und später ins Informatikstudium geebnet.

 

Wie trägt deine Arbeit dazu bei, unsere Kunden erfolgreicher zu machen?

Für mich beginnt erfolgreiche Software nicht beim Code, sondern beim Verständnis für den Kunden. Ich versuche, Geschäftsziele, Prozesse und Herausforderungen wirklich zu durchdringen. Daraus entstehen Lösungen, die langfristig Mehrwert liefern – mit soliden Architekturen, aber auch dem richtigen Maß an Pragmatismus, wenn es die Situation verlangt.

 

Welche Trends in der Softwareentwicklung beobachtest du aktuell mit Interesse?

Der größte Treiber ist aktuell ganz klar KI – besonders AI-Agents und automatisierte Entwicklungsprozesse. Viele Aufgaben werden schneller oder sogar automatisch erledigt. Gleichzeitig zwingt uns das zu einem Umdenken: weg vom reinen Implementieren, hin zu Architektur, Qualität und Verantwortung für das Gesamtbild.

 

Was würdest du gerne in der IT-Welt verändern, wenn du könntest?

Ich würde mir wünschen, dass Technologie noch stärker gesellschaftliche Probleme adressiert – etwa bessere digitale Lösungen im Pflegebereich oder Systeme, die Ressourcen gerechter verteilen. IT hat enormes Potenzial, echten Mehrwert für Menschen zu schaffen, wenn wir sie bewusst und verantwortungsvoll einsetzen.

 

Was machst du gerne, wenn du nicht gerade an Code oder Konzepten arbeitest?

Meine Freizeit gehört vor allem der Familie. Außerdem koche ich sehr gern, mache Musik – Klarinette und Saxophon – und verbringe Zeit auf dem Gravelbike oder spiele Floorball/Squash. Der Ausgleich hilft mir, den Kopf freizubekommen und mit neuer Energie wieder an komplexe Themen heranzugehen.

 

Welchen Tipp würdest du jungen Talenten geben, die in die Branche einsteigen möchten?

Gerade im Zeitalter von KI ist es wichtiger denn je, die Grundlagen zu verstehen: Architektur, Performance, Sicherheit und sauberes Design. KI kann viel unterstützen, ersetzt aber kein echtes Verständnis. Wer die Basics beherrscht, kann Tools sinnvoll nutzen und langfristig bessere Lösungen entwickeln.

 

Daniel Müller

 

Was magst Du am meisten an Deinem Job?

Mich begeistert es, Software zu entwickeln, die Menschen wirklich nutzen und die ihren Alltag verbessert. Gleichzeitig schätze ich den direkten Austausch mit Kunden und Teams. Gute Lösungen entstehen selten allein – Zusammenarbeit, Diskussionen und gemeinsame Ideen machen den Job für mich besonders spannend.

 

Welche Technologien werden deiner Meinung nach die Branche in den nächsten Jahren prägen?

Cloud-Plattformen in Kombination mit KI werden die Entwicklung stark verändern. Es geht weniger um einzelne Frameworks, sondern um vernetzte Ökosysteme, skalierbare Architekturen und intelligente Services. Wer diese Welten sinnvoll kombiniert, kann Software deutlich schneller und flexibler bereitstellen.

 

Wie siehst du die Rolle von KI in deinem Arbeitsbereich in Zukunft?

Ich sehe KI sehr positiv – aber mit einem gesunden Respekt. Sie erleichtert Recherche, Coding und Problemanalyse enorm. Gleichzeitig verändert sie Rollenbilder und Erwartungen an Entwickler. Unser Fokus verschiebt sich stärker auf Qualität, Architektur und Verantwortung für die Ergebnisse.

 

Was motiviert dich jeden Tag in deinem Job?

Mich motiviert die Kombination aus Technik, Lernen und Menschen. Neue Herausforderungen, komplexe Probleme und der Austausch mit Kunden und Kollegen sorgen dafür, dass kein Tag wie der andere ist. Wenn aus einer Idee eine funktionierende Lösung wird, ist das für mich der größte Antrieb.

 

Was macht die Arbeit bei SDX für dich besonders?

SDX verbindet kurze Wege mit hoher fachlicher Kompetenz. Man kennt sich, wird wertgeschätzt und kann eigene Ideen einbringen. Gleichzeitig gibt es ein starkes technologisches Umfeld, in dem man sich weiterentwickeln kann. Diese Mischung aus Nähe, Vertrauen und Expertise macht die Zusammenarbeit besonders.

 

Was war dein spannendstes Projekt bei SDX und warum?

Besonders prägend waren für mich zwei Projekte: ein frühes Lead-Projekt im Bereich Logistiksoftware und meine langjährige Arbeit bei einer großen deutschen Airline. Die Komplexität, die vielen Stakeholder und der direkte Bezug zur realen Nutzung der Software machen diese Projekte bis heute extrem spannend.

 

Welche Technologien oder Methoden begeistern dich aktuell besonders?

Neben KI-Themen begeistern mich vor allem gute Kommunikations- und Projektmethoden. Agile Ansätze funktionieren dann am besten, wenn sie pragmatisch umgesetzt werden und echten Mehrwert schaffen. Technik ist wichtig – aber erst klare Prozesse und gute Zusammenarbeit machen Projekte nachhaltig erfolgreich.

Leidenschaftlich. Professionell.

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