Was hat dich ursprünglich in die IT/Softwareentwicklung geführt?
Ein Freund hatte einen Computer, was damals noch recht selten war. Und er spielte nicht nur auf seinem C64, sondern programmierte auch Assembler. So haben wir gemeinsam aus den Zeitschriften seitenweise Hex-Dumps – stellenweise mit Druckfehlern – abgetippt und auch selber programmiert. In der Schule kam eine Projektwoche mit Turbo Pascal hinzu und schon drehte sich vieles um Computer, Programme, Betriebssysteme und Programmiersprachen. Über ein Informatik-Studium war ich dann auch offiziell „dabei“.
Welche Trends in der Softwareentwicklung beobachtest du aktuell mit Interesse?
KI ist derzeit natürlich omnipräsent. Es macht Spaß zu sehen, wie man die verschieden Tools und Methoden nutzen kann. Spannend wird es immer dann, wenn KI nicht die gewünschte Lösung präsentiert. Muss ich dann die Aufgabenstellung verändern, einen dedizierten Lösungsweg vorgeben oder die Methodik ändern? Es interessiert mich sehr, wie KI als Tool in den Arbeitsflow eingeflochten wird.
Was machst du gerne, wenn du nicht gerade an Code oder Konzepten arbeitest?
Hauptsächlich singe ich und engagiere ich mich in verschieden Chören und Ensembles in meiner Region. Es bringt mich aus meiner Computer-Blase heraus und verbindet – oder gelegentlich konfrontiert – mich mit den unterschiedlichsten Personen, Berufen, Altersgruppen und Einstellungen. Sie alle arbeiten jeweils lange zusammen, um dann doch „nur“ ein einmaliges Konzert auf die Bein zu stellen. Immer und immer wieder. Das erfordert aus meiner Sicht eine hohe Selbstmotivation und bringt tolle Leute zusammen.

Was motiviert dich jeden Tag in deinem Job?
Auch nach vielen Jahrzehnten freue ich mich noch immer auf Softwareentwicklung in all ihren Facetten. An jedem Tag muss man neue Anforderungs-Puzzles im Team lösen und es ist ein tolles Gefühl, wenn die vielen Einzelteile am Schluss ein schönes Bild ergeben. Man bleibt nie stehen, lernt permanent dazu und auch wenn es auf dem Weg zum Produkt viele Schwierigkeiten zu überwinden gilt, überwiegt der Spaß an der Sache.
Was macht die Arbeit bei SDX für dich besonders?
SDX ist einfach ein tolles Team. Die Neugierde der Kollegen an unterschiedlichsten Technologien und Themen motiviert mich, selber am Ball zu bleiben. Bei Problemen in den Projekten hat immer ein Kollege eine hilfreiche Unterstützung zur Hand.
In meinen vielen Jahren bei SDX konnte ich zudem erleben, wie persönliche Krisen von Mitarbeitern oder allgemeine Krisen überaus fair und unterstützend überwunden wurden. Haltung zeigt sich, wenn es eng wird.