Was hat dich ursprünglich in die IT/Softwareentwicklung geführt?
In meinem Mathematikstudium habe ich gelernt, komplexe Aufgaben in Teilbereiche zu zerlegen und diese dann zu einem Ergebnis zusammen zu führen. Genau das mache ich in der Softwareentwicklung auch: die Analyse von Kundenanforderungen, das Definieren von Aufgaben und die Umsetzung zu einem erfolgreichen Projekt unter Berücksichtigung technischer Randbedingungen.
Wie trägt deine Arbeit dazu bei, unsere Kunden erfolgreicher zu machen?
Die Adaption der immer wieder neuen fachlichen Anforderungen und deren Umsetzung zu einer funktionalen Lösung treibt mich an. Fachliche Prozesse zu erfassen und die Produktvision voranzutreiben sind meine Stärken.
Welche Trends in der Softwareentwicklung beobachtest du aktuell mit Interesse?
Natürlich ist KI das beherrschende Thema, denn viele stellen sich die Frage, inwieweit KI die eigene Tätigkeit betrifft oder sogar überflüssig macht. Was KI in diesem Bereich schon alles leisten kann, ist einerseits beeindruckend und anderseits auch etwas beängstigend. Sich auch dieser Herausforderung zu stellen und KI bestmöglich zu nutzen, ist das Thema der Zeit.
Was machst du gerne, wenn du nicht gerade an Code oder Konzepten arbeitest?
Um dem Bürostuhl zu entfliehen und zu Aktivität und in Bewegung zu kommen, fahre ich fast täglich Fahrrad (auch mal mehrere Stunden). Dabei habe ich die Gelegenheit, Dinge im Kopf zu ordnen und hin und wieder finde ich auch eine Lösung für eine knifflige Aufgabe auf der „Straße“. Außerdem wandere ich gerne und spiele Fußball.
Welchen Tipp würdest du jungen Talenten geben, die in die Branche einsteigen möchten?
Grundlage für mich ist Wissensdurst und das Interesse am eigenen Tun. Damit einher geht auch die Reflektion dessen, was ich tue. Und ja, einige Dinge muss man erst erfahren, bevor man damit umgehen kann und manchmal braucht dies einige Berufsjahre. Daher: Erarbeite dein Wissen Schritt für Schritt und lerne jeden Tag.

Was magst Du am meisten an Deinem Job?
Im Consulting-Bereich ist die Abwechslung sehr groß, aber genau das ist das Spannende daran. Ich mache jeden Tag etwas anderes und kein Tag ist Routine. Ebenso erweitert die immer wieder wechselnde Fachlichkeit den Horizont ungemein und man staunt, was für Prozesse und Vorgehensweisen es bei verschiedenen Kunden gibt.
Wie siehst du die Rolle von KI in deinem Arbeitsbereich in Zukunft?
KI wird definitiv die Softwareentwicklung revolutionieren. Das Herunterschreiben von Code wird zukünftig von der KI erledigt. Wichtig wird aber sein, dass man zum einen seine Gedanken als korrekte Prompts zu Papier bringt und trotzdem versteht, was der Code dann am Ende tut.
Was motiviert dich jeden Tag in deinem Job?
Ich mache heute nicht das, was ich gestern gemacht habe. Jeder Tag ist mit neuen Aufgaben verbunden. Tage, die an denen man sich fragt, warum mache ich das alles oder war ich heute produktiv, gibt es nicht. Ok, letzteres hinsichtlich Produktivität kann schon mal passieren, aber dann war es ein Tag mit bürokratischen Aufgaben 😉.
Was macht die Arbeit bei SDX für dich besonders?
Ich habe in der SDX jede Menge Kollegen mit viel Wissen, auf das ich zurückgreifen kann und die mir gerne weiterhelfen, wenn es mal klemmt. Dabei ergänzt sich das Wissensportfolio der Einzelnen zu einem großen Knowhow und Wissenspotpourri der SDX.
Was war dein spannendstes Projekt bei SDX und warum?
Ehrlich gesagt, das gibt es nicht, denn alle waren auf ihre Art spannend. Stolz ist man natürlich insbesondere dann, wenn man weiß, dass das Projekt erfolgreich online gegangen ist und es einem im Alltag wieder begegnet. Sei es am Postschalter oder durch eine Assoziation auf der Autobahn, wenn man einen Logistik-LKW überholt.