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SDX Privatbilanz für Windows 8.1: It’s a Wrap!

30.01.201408:00 Uhr , Matthias Jauernig

Innerhalb der letzten Artikel habe ich die Funktionalität der überarbeiteten Privatbilanz-App für Windows 8.1 gezeigt, die sich zum einen neue Funktionen von Windows 8.1 zunutze macht und in deren Änderungen zum anderen Lerneffekte aus einem Jahr Business-App-Entwicklung unter Windows 8 mit eingeflossen sind. Dieser Artikel gibt noch einmal einen zusammenfassenden Überblick über die zurückliegende Artikelserie.

Die Artikelserie im Überblick

Folgende Beiträge sind in der Artikelserie zur Privatbilanz-App für Windows 8.1 entstanden:

Zusätzlich sei noch einmal auf die zurückliegende Artikelserie verwiesen, welche die Privatbilanz-App für Windows 8 vorgestellt hat.

App-Neuerungen in Windows 8.1

Windows 8.1 bietet einige Neuerungen für Apps unter Windows 8.1, die Entwickler neuer und bestehender Windows Store Apps adaptieren sollten und die in der Privatbilanz-App auch umgesetzt wurden. Dazu gehören die zwei neuen Tile-Größen und die frei verschiebbare Side-by-Side-Ansicht. Gerade die neue Flexibilität der Side-by-Side-Ansicht wertet Apps weiter auf und macht Anwender produktiver, wenn sie mit mehreren Apps parallel arbeiten möchten.

Darüber hinaus werden unter Windows 8.1 App-Szenarien ermöglicht, die so unter Windows 8 nicht möglich waren. Durch den erweiterten Hardwarezugriff über USB und Bluetooth sowie APIs für den Zugriff auf PoS-Systeme, Drucker und Scanner gibt es nun eine größere Fülle an Use Cases, die mit Windows Store Apps abgedeckt werden können. Auch der Kiosk-Modus (“zugewiesener Zugriff”) kann in unbeaufsichtigten Umgebungen interessant sein, da mit ihm der Zugriff auf eine exklusive App begrenzt werden kann.

Business-Apps für Windows 8.1

Apps für Windows 8.1 können mit einer Fülle an Funktionalitäten ausgestattet werden, die sie in Business-Szenarien auszeichnen. Dazu gehören u.a. die vielfältigen Authentifizierungs- und Kryptografie-Verfahren, die direkte Verwendung bestehender Unternehmens-Backends über WCF (entsprechende Bindings vorausgesetzt), Web Services etc. und die Lauffähigkeit und Bedienbarkeit sowohl auf modernen Tablets mit Touch als auch auf klassischen Rechnern mit Tastatur/Maus.

Auch weitere offensichtliche Features von Windows 8.1 Apps tragen zur Produktivität von Business-Nutzern bei: die flexible Side-by-Side-Ansicht, verbesserte Live Tiles und Secondary Tiles, das App-Ökosystem (Öffnen/Speichern von Dokumenten aus/in anderen Apps, Teilen von Daten mit anderen Apps, …) usw..

Schließlich ist auch das Thema Investitionsschutz bei der Erstellung von Windows Store Apps ein wichtiger Aspekt. Apps können mit bestehenden professionellen Tools wie Visual Studio, TFS und Blend entwickelt werden, auch bestehende technologische Skills in .NET, C#, XAML, Unit Testing etc. lassen sich direkt verwenden.

Im Endeffekt bieten Apps für Windows 8.1 eine Fülle an Möglichkeiten, die in geeigneten Business-Szenarien zum Einsatz kommen können. Und mit diesen Szenarien steht und fällt auch der Einsatz von Apps. Nicht überall ist eine App das richtige Mittel und häufig sind klassische Web- und Desktop-Anwendungen absolut die richtige Wahl. Doch überall dort, wo Tablet als Formfaktor die optimale Wahl ist (Außendienst, Produktion, …) und überall dort, wo Touch begeistern soll (Kundenberatung), sollte über die Entwicklung von Apps nachgedacht werden. Oftmals sicher nicht als komplette Ablösung bestehender Anwendungslandschaften, aber komplementär als Ergänzung in spezifischen Use Cases. Und in diesen Fällen sind in Unternehmens-Szenarien Geräte mit Windows 8.1 durch ihre vielfältigen Business-Features häufig die bessere Wahl gegenüber iPad und Android.

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