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Was ist neu in Excel 2010?

12.06.201012:08 Uhr , Nicolas Meseth

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Nicolas Meseth

Nicolas Meseth, Senior eXpert

Mit Office 2010 kommt auch eine neue Version des allseits beliebten Tabellenkalkulationsprogramms Excel. Dass es längst nicht mehr nur das ist, sollte spätestens seit der Version 2007 jeder mitbekommen haben. Microsoft positioniert Excel strategisch als DAS primäre Business Intelligence (BI) Frontend, und unterstreicht dies mit der Weiterentwicklung der Business Intelligence (BI) Features in Excel 2010.

Zudem bekommt Excel Verstärkung: Mit PowerPivot an seiner Seite werden alle Grenzen bezüglich Datenvolumen und Performance endgültig aufgehoben (oder?). Excel in der Version 2010 alleine bietet jedoch auch ohne PowerPivot schon eine Menge interessanter neuer Features:

  • Slicers: Slicer erweitern die Möglichkeit, Daten visuell zu filtern und zu analysieren. Ein Slicer kann auf eine beliebige Dimension in einer Pivottabelle gesetzt werden. Von nun an steht ein grafisches Element zur Verfügung, mit dem ein oder mehrere Elemente ausgewählt werden können. Die Auswahl hat direkten Einfluss auf die angezeigten Daten in der verbundenen Pivot-Tabelle. Der große Vorteil ist hier die sehr gute Übersichtlichkeit. Elemente mit Fakten-Daten werden farblich hervorgehoben, die ohne werden grau hinterlegt. Zudem werden die Elemente in anderen Slicern aktualisiert. Wenn ich beispielsweise im Slicer „Kunden“ einen Auswahl treffe, so werden im Slicer „Bundesland“ automatisch nur die Bundeländer markiert, in denen Kunden der aktuellen Auswahl leben. Umgekehrt könnte man eine Auswahl von Bundesländern treffen und der Kunden-Slicer würde die betroffenen Kunden farblich hervorheben. Dies funktioniert über beliebig viele Slicer hinweg. Außerdem bieten Slicer eine sehr gute Suchfunktion, die einem das Auffinden eines bestimmten Elements in einer Dimension erleichtert.
  • Eigene Sets definieren: Eigene Sets zu definieren ist ein lange erwartetes Feature. Sets können entweder per MDX Query oder über einen grafischen Editor definiert werden und später in Pivot Tables verwendet werden. So kann man z.B. öfters zu analysierende Kunden zu einem Set zusammenfassen. Die dynamische Variante geht ebenfalls; ein Beispiel für ein dynamisches Set wäre z.B. die Top 20 der profitabelsten Verkäufer. Dynamische Sets aktualisieren sich bei Veränderungen der Zahlen automatisch.
  • Cube Write-back: Diese Möglichkeite gab es auch vorher, jedoch nicht aus Excel heraus. Zahlen direkt in den Cube schreiben zu können ermöglicht es, aus Excel 2010 heraus Planungszahlen in den Cube einzupflegen. Zudem können in Verbindung mit berechneten Kennzahlen What-If Szenarien in Excel realisiert werden. Für den Fachanwender ein sehr mächtiges Werkzeug.
  • Sparklines und Data Bars: Sparklines bieten eine komfortable Möglichkeit an, die Entwicklung einer Kennzahl im Zeitverlauf auf einen Blick zu sichten. Sparklines können in Excel 2010 durch das Auswählen der relevanten Zellen per Mausklick erzeugt werden. Data Bars bieten eine Möglichkeit, die Verteilung einer Kenngröße auf verschiedene Kategorien zu visualisieren. So können z.B. auf einen Blick die umsatzstärksten Filialen identifiziert werden, ohne die einzelnen Zahlen zu vergleichen.
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