Power View auf multidimensionalen SSAS Cubes

In Zukunft wird es möglich sein Power View Reports auf multidimensionalen Cubes aufzusetzen. Wie auf dem PASS Summit verkündet wurde, wird das neue Feature in einer zukünftigen Version von SQL Server Analysis Services 2012 zur Verfügung gestellt. Ebenso wird es ein Release für “Power View for Sharepoint” und Excel 2013 geben, um das Feature auszurollen. Wann das ganze ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt, aber es klingt nach “coming very soon”.

 

Hier noch ein paar Punkte, zusammengefasst aus dem Blogbeitrag von Chris Webb:

  • Multidimensionale Cube werden DAX nativ unterstützen (kein Übersetzen von DAX in MDX)
  • Named Sets und Cell Security werden von DAX nicht unterstützt
  • Im multidimensionalen SSAS kann ein Attribute als URL markiert werden. Power View ist dann in der Lage das Bild hinter dem Link im Power View Report anzuzeigen.

Weitere Infos:

http://cwebbbi.wordpress.com/2012/11/09/power-view-on-ssas-multidimensional/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+wordpress%2FCpjz+%28Chris+Webb%27s+BI+Blog%29

http://sqlblog.com/blogs/marco_russo/archive/2012/11/07/pass-summit-2012-keynote-and-mobile-bi-announcements-sqlpass.aspx

http://connect.microsoft.com/SQLServer/feedback/details/713196/enable-power-view-to-access-multidimensional-models

Umsetzung einer ETL-Strecke: T-SQL oder SSIS?

Ob eine ETL-Strecke (Extract-Transfor-Load) mit T-SQL Mitteln oder mit SSIS (SQL Server Integration Services) oder einer Kombination aus beidem umgesetzt werden sollte, gibt es immer wieder Diskussionen. Im Video “On The Board #8 : ETL in T-SQL vs. SSIS” von Pragmatic Works werden die Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten beleuchtet. Dies kann durchaus eine Hilfe sein, einzuordnen welche Teile mit welcher Technologie umgesetzt werden können. Im Endeffekt kommt es mal wieder auf die genaue Anforderung anSmiley. Sind diese klar, hat man mit diesem Video ein paar Argumente für das eine oder das andere.

SSIS Upsert Pattern

Es gibt viele Möglichkeiten ein Upsert (“Update if exists else Insert”) mit SSIS umzusetzen. Wer das SSIS Upsert Pattern bisher noch nicht kennt, kann sich das anhand folgendem Video oder den Blogeintrag von Matt Masson anschauen:

http://pragmaticworks.com/AboutUs/Blogs/TabId/396/PostId/13/SSIS-Upsert-Pattern.aspx
http://blogs.msdn.com/b/mattm/archive/2008/11/22/lookup-pattern-upsert.aspx

Microsoft’s Mobile BI Solution für iOS, Android und Windows

Bereits auf dem PASS Summit wurde angekündigt, dass es eine Mobile BI Solution geben wird. Diese soll auf der bestehenden Power View und SharePoint/Excel Services Technologie aufsetzen. Als Plattformen werden wohl iOS, Android und Windows 8 unterstützt. Wobei es für iOS und Windows 8 native Versionen geben wird und Andriod nur übers Web unterstützt wird.

Jetzt wurden auf der SharePoint conference erste Screenshots gezeigt. Ebenso ist ein Projektname ‚Helix‘ aufgetaucht.

A8IewGsCUAAbcTf

A8IFrDBCEAALN9d

A8NMYh2CUAAPl72

Auf den ersten Blick sieht das ganze aus wie Power View, mit einer Optimierung für Touch Bedienung.

Bereits vor einem Jahr hatte Microsoft in der MS Mobile BI Vision Roadmap angekündigt, die bestehenden BI-Tools(Reporting Services, Performance Point Services, Excel Services, Power View) auf iOS und Windows Devices lauffähig zu machen und diese im zweiten Schritt, optimiert für Touch Devices, zu Verfügung zu stellen.

Nachdem der erste Schritt bereits in diesem Jahr erfolgt ist View Reporting Services Reports on Apple iOS devices, bin ich gespannt auf die nächsten Schritte.

Weitere Infos:

http://sqlblog.com/blogs/marco_russo/archive/2012/11/07/pass-summit-2012-keynote-and-mobile-bi-announcements-sqlpass.aspx

http://cwebbbi.wordpress.com/2012/11/20/first-screenshots-of-microsofts-mobile-bi-solution/

http://blogs.msdn.com/b/microsoft_business_intelligence1/archive/2011/10/14/sql-pass-recap.aspx

http://www.zdnet.com/blog/microsoft/microsofts-plan-for-bringing-its-bi-tools-to-ios-android-and-windows-8-devices/11005

SQL Server 2012 Released to Manufacturing

Optimierung von Tabularen BISM Modellen – Teil 1

Bestimmte Inhalte wie technische IDs eines tabularen BISM Models sind für Client-Tools nicht relevant. Andere Informationen möchte der Benutzer in seinen Analysen nicht sehen (z. B. Spalten, auf denen irgendwelche Berechnungen basieren).  Diese kann man einfach vor Client-Tools verbergen.

Die vorgenommen Optimierungen werden anhand des Models durchgeführt, dass in Zusammenhang mit folgendem Blogbeitrag erstellt wurde: SDX eXperts Flurfunk: Erstellung eines Tabularen BI Semantic Model (BISM)

Filtern der Daten

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Filtern im tabularen BISM Model. Setzt man den Filter im Import Wizard oder in den Table Properties, werden die herausgefilterten Daten erst gar nicht in das Model geladen. Um solch einen Filter zu setzen navigiert man über den Menüpunkt Table –> Table Properties.

image

Man erhält den Dialog Edit Table Properties und kann dort die Datenquelle bearbeiten, indem man Filter setzt oder Spalten vom Model ausschließt.

image

Dagegen haben Filter in der Grid-View weder Auswirkung auf die Datenmenge noch auf die Anzeige im Client. Diese Grid-View Filter ermöglichen einem während der Entwicklung “nur” einen besseren Überblick auf die Daten. Das heißt aber nicht, dass er sinnlos ist: Im Gegenteil! Damit lassen sich z. B. Berechnungen sehr leicht verifizieren.

Tabellen und Spalten vor Client Tools verbergen

Es gibt Informationen, die das Tabulare Model intern benötigt, die aber in Client-Tools nicht notwendig oder gar störend sind. Dieses können z. B. Primary-Key Spalten, Tabellen oder Spalten sein. Um einen Benutzter nicht mit irrelevanten Informationen zu verwirren, kann man diese für Client-Tools einfach ausblenden. Zum Ausblenden einer Tabelle im Grid View geht man folgendermaßen vor: Kontextmenü einer Tabelle –> Hide from Client Tools. Ausgeblendete Objekte sind für Berechnungen weiterhin verfügbar.

Ausblenden einer Tabelle im Grid View:

image

Ausblenden einer Tabelle im Diagram View:

image

Das Ausblenden einer Spalte funktioniert analog. Spalte auswählen –> Hide from Client Tools

In meinem Beispiel sind es fast die Hälfte der Spalten die in Client Tools nicht angezeigt werden, aber für das Model intern benötigt werden.

image

Erstellung eines Tabularen BI Semantic Model (BISM)

Als Ergänzung zum bisher bestehenden Analysis Services Cube Model, genannt Dimensionales Model, gibt es mit SQL Server 2012 das neue Tabulare Cube Model. Beide Modelle werden als die semantische Schicht in einer Business Intelligence Lösung gesehen und als das Business Intelligence Semantic Model (BISM) bezeichnet. Diese neue (ergänzende) Art der Cube-Modellierung möchte ich in einigen Blogbeiträgen vorstellen. In diesem ersten Beitrag geht es um die ersten grundlegenden Schritte: Model anlegen; Datenquellen auswählen; Tabelle auswählen und filtern; Model browsen

Bevor wir mit dem Anlegen eines Models beginnen ein paar grundlegende Dinge. Ein tabulares BISM Model kann entweder mit dem Visual Studio oder mit PowerPivot erzeugt werden. PowerPivot ist die abgespeckte Server-Variante des tabularen BISM Models. Im Gegensatz zu PowerPivot sind im Tabular Model Features wie Partitionierung und Roles enthalten. Die weitere Beschreibung erfolgt anhand der im Visual Studio erzeugten Server-Variante, ist aber großteils auch in PowerPivot möglich.

Model anlegen

Um ein tabulares Model anlegen zu können, erzeugt man ein neues Projekt vom Typ Analysis Services Tabular Project. Alternativ ist ebenfalls der Import bestehenden PowerPivot-Lösung oder eines bestehendes Server-Models möglich.

image

Man erhält nun ein Projekt mit zwei Objekten (References, Projektname.bim). In meinem Beispiel verwende ich den SDX Showcase, die Privatbilanz.

Versucht man nun das Model zur Bearbeitung zu öffnen und erhält folgende Fehlermeldung.

 image

Das liegt daran, dass die Entwicklung immer in einem Workspace Server erfolgt. Dies ist nichts anderes als eine Tabulare SSAS Instanz, worin eine temporäres Tabular Model angelegt wird. Meine Tabulare Instanz habe ich unter dem Namen tabular installiert und dies wird in den Model Properties auch so eingetragen. 

image

Öffnet man das Model erhält man eine Ansicht, die erst mal verwirrend ist.

image

Die ganze Action des Models versteckt sich in den Menüs Model, Table und Column.

Datenquellen auswählen

Über den Menüpunkt Model -> Import from Data Source werden die Datenquellen für das Model definiert. Eine Menge unterschiedlicher Datenquellen kann ausgewählt werden.

Tipp: Wenn die Datenbasis erweitert werden oder angepasst werden soll, geht es über den Menüpunkt Model –> Existing Connections

image
image
image

Zum einen können hier unternehmensinterne Daten analysiert werden, aber auch externen Datenquellen, wie Azure DataMarket oder OData Feeds, können in das eigene Modell integriert werden. Wählt man eine Datenquelle aus, erscheinet jeweils ein Wizard, der für die einzelnen Datenquellen angepasst ist. Hier können nun auch Filter gesetzt werden, oder Spalten selektiert werden sowie weitere Einschränkungen gemacht werden.

image

Werden vom Quellsystem die entsprechenden Metadaten zur Verfügung gestellt, werden die Relationen automatisch (z.B. bei der SQL Server Datenbank) erkannt. Dann hat man auch die Möglichkeit referenzierte Tabellen automatisch mit auszuwählen. Z. B. Auswählen einer Faktentabelle und aller über Fremdschlüssel referenzierten Dimensionstabellen.

image

Tipp: Die Friendly Names von Datenquellen, Tabellen, Spalten sollten direkt so gewählt werden, wie ein Benutzter sie auch in der Analyse zu sehen bekommt.

Grid- Diagram View

Ist der Import abgeschlossen, erscheint die Grid View. Hier hat man die Möglichkeit einen ersten Blick auf die Daten zu werfen.

image

Folgende Aktionen können im Grid View durchgeführt werden:

  • Filtern & Sortieren der Datensätze
  • Tabellen/Spalten ausblenden
  • Friendly Names für Tabellen/Spalten vergeben
  • Berechnete Spalten anlegen
  • Measures definieren

Als zweite Bearbeitungssicht gibt es die Diagram View, die ein Übersicht über die im Model enthaltenen Tabellen zeigt.

image

Folgende Aktionen können im Diagram View durchgeführt werden:

  • Perspektiven auswählen
  • Relationen bearbeiten
  • Hierarchien bearbeiten
  • Ausblenden von Spalten/Measures/Hierarchien/KPIs

Model analysieren

Über den Excel Button ist nun eine Analyse der importierten Daten möglich.

imageimage

Wie man sieht ist es relativ einfach ein tabulares Model anzulegen und einfache Datenanalysen zu ermöglichen. Es werden hier weitere Flurfunk Beiträge folgen, die dann detailliert auf die einzelnen Features eingehen.

Erste Deutsche Microsoft SQL Server Konferenz im Februar 2012

Am 27. und 28. Februar 2012 findet die erste Deutsche Microsoft SQL Server Konferenz mit dem Titel “Microsoft SQL Server 2012 Launch auf der ersten Deutschen Microsoft SQL Server Konferenz” statt. Inhaltliche geht es um die Vorstellung der neuen Features des SQL Server.

Ob man aus dem Titel darauf schließen kann, dass der SQL Server 2012 zu dem Zeitpunkt released wird, darüber darf spekuliert werden. Offizielle Aussage von Microsoft ist: “Erstes Halbjahr 2012”.

Mehr Infos:
http://www.microsoft.com/de-de/server/sql/launch-event.aspx
http://www.event-team.com/events/SQL2012/Agenda.aspx

SQL Server “Denali” CTP3: Migration von SSIS Projekten

Mit Denali gibt es einige coole Änderungen in SSIS, die einen echten Business Value bringen (Projekt Konfiguration usw.). Zu Denali gab es hier im Flurfunk bereits einige Beiträge:

Dieser Beitrag zeigt die Migration eines SSIS Projektes (2005)auf die aktuelle Version von SSIS(Denali). >> mehr…

SQL Server “Denali” CPT3: Installation

Seit kurzem ist die aktuelle CTP des nächsten SQL Server “Denali” verfügbar. siehe Flurfunk Beitrag: SQL Server Denali CTP3 verfügbar

Dieser Beitrag soll der erste von einigen weiteren Beiträgen zu der neuen Version sein und einen Vorgeschmack für alle Interessierten liefern.>> mehr…